Schulgewalt: Immer mehr Physiklehrer von Sportlehrern gemobbt

Gewalt an Schulen ist kein unbekanntes Thema. Besonders schwächere Lehrer haben gegen stärkere Lehrkräfte keine Chance. Die Regierung will nun Präventivmaßnahmen stärker fördern indem die Sportlehrer ein kostenloses Anti-Agressionstraining erhalten.

Seltsam: Weibliche Physiklehrerin sehr zufrieden mit Sportlehrer
Seltsam: Weibliche Physiklehrerin sehr zufrieden mit Sportlehrer

Aufgestaute Wut durch freche Schüler verleitet viele Sportlehrer zu Übersprungshandlungen. Es werden im Schulgang Beinchen gestellt, das Pausenbrot der kleineren Kollegen geklaut oder vor der Schule mit einem Schlägertrupp aufgewartet. "Hier musste endlich etwas getan werden", so Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU). Die Politikerin möchte den zerstörerischen Lehrern beiseite stehen. Die aufgestauten Emotionen entstünden nur durch die aufreibende Atmosphäre in den immer aufmüpfigeren Klassenzimmern. Ein schiefer oder schwacher Blick eines anderen Lehrers sei dann nur noch der Tropfen der das Fass zum überlaufen bringe.

In ersten Kursen wird mit Judo versucht die Sportlehrer auszupowern. Jedoch glauben Kritiker, dass hier eigentlich mehr Griffe und Techniken erlernt werden, die es den schwächeren Lehrern noch schwerer machen dürften.

Hilfe suchen sich die gemobbten Lehrer inzwischen bei Schülern, die gegen eine bessere Note den vermeintlich stärkeren Lehrer zum "Opfer" machen würden.

Langfristig bleibt das Schulsystem aber ohne Polizei ein Problem für viele Beteiligte. Nur wenn Lehrer bei einem stets anwesenden Polizisten petzen würden, hätte man künftig eine Besserung.