Unwetter: Schulfrei erst ab einer Wassertemperatur von 30°C

Deutschlandweit halten derzeit Unwetter und starker Regen die Gemeinden auf Trab. Obwohl in weiten Teilen der Bundesrepublik bereits der Kathastrophen-Alarm ausgerufen wurde, müssen Schüler weiterhin zur Schule gehen. Laut Bildungsministerium sei ein Schulfrei erst ab einer Wassertemperatur über 30 Grad Celsius gestattet.

Zu Hause ist es allerdings auch nicht besser.
Zu Hause ist es allerdings auch nicht besser.

Sprecher des Verbandes für Bildung und Erziehung Martin Wolkin (42) erklärt: "Es gibt für Überschwemmungen keine klaren Regelungen im Schulwesen. Hitzefrei gibt es mit Kullanz ab 30 Grad. Da können wir ansetzen und ein Schulfrei aussprechen. Derzeit messen die Lehrer aber nur bis zu 12 Grad Celcisus. Das reicht noch lange nicht!"

 

Auch Lehrer würden gerne den Unterricht unterbrechen - jedoch gelte dies dann als Arbeitsverweigerung - solange keine rechtliche Grundlage besteht. Der Verband empfiehlt die Situation wie einen Vormittag im Freibad zu sehen. Oder den Unterricht auf acht Schulstunden Schwimmunterricht auszudehnen.

 

Jede Schule soll ihre eigene Lösung finden, aber ein "gernelles Schulfrei" stehe nicht im Raum, betont Wolkin und taucht zu seiner Schublade um die entsprechenden Verordnungen rauszusuchen.

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