IKEA: Kleine Maria bis heute nicht aus dem Småland abgeholt worden

Als in Deutschland der erste IKEA im Jahre 1974 eröffnet wurde, nahm auch das Kinderparadies "Småland" den Betrieb auf. Eines der ersten dort abgegebenen Kinder ist Maria Eberdinger, die nun seit 43 Jahren darauf hofft, dass ihre Eltern sie endlich wieder abholen.

Keiner da: Sonntags genießt Maria auch mal die Ruhe
Keiner da: Sonntags genießt Maria auch mal die Ruhe

Verlassen darf Maria Eberdinger (57) das Kinder-Spielland aus versicherungstechnischen Gründen leider nicht. Ihr wird täglich etwas aus der Kantine gebracht, manchmal teilen andere Kinder auch mal einen Kaugummi mit ihr, auch wenn ihr Süßes im hohen Alter nicht mehr so schmeckt.

 

"Ich schätze meine Eltern haben sich verlaufen, das geht wohl vielen Eltern hier so. Das sagen zumindest andere Eltern, wenn sie ihre Kinder abends wieder abholen. Mein Vater war schon immer schusselig. Irgendwann finden mich beide schon", sagt die rüstige Maria, während sie gelangweilt bunte Bälle in ihrer Spielbecken umherschiebt.

 

Als echtes Urgestein, ist ihr zu Ehren ein Produkt aus dem neuesten Sortiment (kinderssichere Türsperre) nach ihr benannt worden. Und an ihrem Geburtstag darf sie nicht nur soviel Hot Dogs essen, wie sie möchte, sie darf dann auch den ganzen Tag mit einem flachen Einkaufswagen durch die Hallen surfen. "Aber nicht zu weit weg vom Spieleland. Nicht, dass ich doch noch meine Eltern verpasse"!

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Bildquelle: Pixabay

Satire