Doping nicht mehr nötig: Tour de France-Leitung lässt E-Bikes zu

Das bedeutendste Radrennen der Welt kämpft seit Jahrzenten mit Doping-Problemen, die dem Ansehen des Sports immer wieder großen Schaden zufügen. Das Kommitee der Tour de France ist sich nach einer mehrtätigen Sitzung nun einig: Die Radsportler sollen nun E-Bikes bekommen um ihr Leistungsniveau nicht künstlich aufputschen zu müssen.

Extremsport-Fahrradfahrer mit E-Bikes holen Motorradfahrer ein
Extremsport-Fahrradfahrer mit E-Bikes holen Motorradfahrer ein

Der seit 1903 bestehende Traditions-Wettkampf unter Fahrrad-Rennfahrern, kann dank neuester Technik nun mit Elektromotoren ausgestattet werden. Da nun jeder Fahrer ein E-Bike fahren darf, gibt es keine Bevorteilung einzelner Fahrer mehr. Jeder bringt technisch somit die gleiche Voraussetzung mit. Nur für die Zuschauer könnte das  Vorbeirrauschen der nun viel schnelleren Sportler gewöhnungsbedürftig sein.

 

Rennleitung Simon Castel (43): "Den Zuschauern fliegen durch den immensen Fahrtwind die Mützen weg. Und die Getränke-Übergabe an die fahrenden Radler ist schwieriger, [...] das ist vergleichbar mit einer Kanonenkugel die vorbeifliegt. Geben Sie der mal was zu trinken."

 

Auch zeitlich hat dieser neue Beschluss Auswirkungen auf den Wettkampf. Statt durchschnittlich 22 Tage, dauert die Tour de France dann nur noch 8 Tage, bei einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 97 km/h. Mit der Weiterentwicklung von den bestehenden Elektro-Antrieben, könnten sich die Zeiten in den nächsten Jahren noch weiter verkürzen.

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