Trick: Einbrecher verjagen ausgebildete Wachhunde mit Staubsauger

Bielefeld. Dass Einbrecher immer häufiger tagsüber auf Beutezug gehen, ist inzwischen bekannt und sorgte dafür, dass sich Viele einen Wachhund zugelegt haben. Allerdings scheint sich in Verbrecherkreisen ein Mittel gegen bissige Hunde herumgesprochen zu haben: Allein der Anblick eines Staubsaugers lässt Hunde in Panik davonrennen.

Verängstigt unter eine Decke gekrochen: Ein Mops (3)
Verängstigt unter eine Decke gekrochen: Ein Mops (3)

Polizeisprecher Wolfgang Schmidt (55) erklärt die perfide Taktik: "Wenn der Vierbeiner sich vom Anblick des Staubsaugers nicht abschrecken lässt, dann spätestens, sobald der Einbrecher ihn einschaltet. Der Vorteil ist, dass andere Anwohner keinen Verdacht schöpfen, wenn ein Staubsauger läuft. Das ist ein harmloses Geräusch."

 

Auch von Schildern "Vorsicht bissiger Hund" lassen sich Einbrecher nun nicht mehr einschüchtern. Und dank Handstaubsaugern können Kriminelle auch Spaziergängern mit Hund die Handtasche entwenden ohne etwas befürchten zu müssen.

 

Die Polizei und der Zoll haben inzwischen ähnliche Probleme bei Kontrollen mit Hunden, jedoch verweisen Experten auf einen möglichen Wechsel zu Tieren, die keine Angst vor Staubsaugern haben: Es bieten sich hier insbesondere Flamingos an.

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