ADAC-Studie: Häufig fehlende Rettungsgassen auch in der Luft

Wenn ein Unfall passiert, muss es schnell gehen. Wie beim jüngsten Busunglück machen es fehlende Rettunggassen den Sanitätern und Unfallhelfern schwer, den Einsatzort zu erreichen. Neuerdings häufen sich auch die Flugbehinderungen: Gaffer in Hubschraubern und Flugzeugen sorgen für lange Staus in der Luft, so dass die Rettungskräfte gegen die Zeit kämpfen müssen.

ADAC-Pilot Stefan Kappus (49) klagt über die zunehmenden Störungen im Luftraum: "Ich fliege seit 20 Jahren Einsätze, aber ich hab das Gefühl dass die Piloten immer dümmer werden. Alle fliegen bis zu einen Meter an das Unfallobjekt dran um ein Foto machen zu können. Weil es im Hubschrauber sehr wackelt, dauert es um so länger, bis die ein unverwackeltes Foto geschafft haben."

 

In diesem Gedränge seien weitere Unfälle nicht augeschlossen, so Kappus. So fliegen die abgelenkten Hubschrauberpiloten oft ineinander und so gibt es weitere Explosionen, woraufhin die Autofahrer nach oben gucken und Fotos davon machen.

 

Mit einer Aufklärungskampagne möchte der ADAC die Rettungsgassen mit Sprüchen und Bebilderungen den Menschen ins Bewusstsein bringen. So reiche häufig der Merksatz: "Eins lins, zwei rechts, drei oben, keiner unten"

 

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Bildquelle:  Alan Wilson from Stilton, Peterborough, Cambs, UK - NTM 2016 Helicopter formation, Zaragoza. 20-5-2016   CC BY-SA 2.0

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