Kritik: Tesla macht Tierversuche mit selbstfahrenden Autos

Der Elektro-Autobauer Tesla steht in der Kritik, bei seinen selbstfahrenden Autos auf Tierversuche zurückzugreifen. Das Veterenäramt Berlin-Südwest hat einen Bericht bestätigt, indem Tierschutz-Aktivisten auf Experimente des Herstellers aufmerksam machen. Bestandteil der tierquälerischen Aktionen sind u.a. weite Fahrten im wohlklimatisierten Auto, ohne zu wissen wo es hingeht.

Muss das sein? Dieses Tier wurde für diesen Fahrtest speziell gezüchtet.
Muss das sein? Dieses Tier wurde für diesen Fahrtest speziell gezüchtet.

Tierschützer geben an, dass die Autos auf den Teststrecken bis zu 240 km/h erreichen, während niemand die Kontrolle über das Auto übernimmt. "Das erinnert an die Hündin Laika, die 1957 sogar die alleinige Führung über einen Satelliten übernehmen sollte."

 

Die Tiere können nicht wissen, dass das Fahrzeug selbst denkt. Dieser Stress sei für die Psyche des Tieres belastend. "Im Fall Laika ist es ja auch nicht so gut ausgegangen." So rannten die Hamster automatisch in den Radkasten, die Giraffe stieß sich an Brücken den Kopf und ein Elefant hat das komplette Porzellan im Innenraum zerstört.

 

Doch genau diesem Grund führe Tesla die tierischen Testfahren durch: Denn so wie sich ein Schwein oder ein Rindviech im Auto verhält, genauso würde es dann ein Mensch tun. Auf diese Instinkte zielen die Tests ab, beschwichtigt Tesla.

 

Das größte Manko: Viele Tiere sind auf der Strecke verschollen. Nach 200 Kilometern muss häufig getankt werden. Bis auf die Chimpansen, hat es kein Tier geschafft, das Fahrzeug an der E-Tankstelle aufzuladen. Stattdessen sind sie in den Wald geflüchtet.

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Bildquelle:  KarleHorn - Eigenes Werk  (CC BY 3.0)

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