Lösung der Lohnungerechtigkeit gefunden: Frauen sollen künftig mehr als Männer verdienen

In der Debatte um gerechte Gehälter mussten Frauen in den letzten Jahrzehnten zurückstecken. Durchschnittlich 22 Prozent haben Sie weniger verdient als ihre männlichen Kollegen. Nach einem neuen Beschluss zwischen Regierung und Arbeitgeberverbänden soll die Debatte endlich friedlich beigelegt werden, indem Frauen ab 2018 nun deutlich mehr als Männer bekommen sollen.

Auch Hausfrauen erhalten aus Steuergeldern Mittel, damit sie mehr als ihre Ehemänner verdienen.
Auch Hausfrauen erhalten aus Steuergeldern Mittel, damit sie mehr als ihre Ehemänner verdienen.

Ob in großen Konzernen oder in kleinen Filialen, immer wieder gehen Frauen mit weniger Gehalt nach Hause als gleichgestellte männliche Kollegen. Zum Beispiel verdient ein Call-Center-Mitarbeiter monatlich 1.700 Euro brutto, eine weibliche Mitarbeiterin jedoch nur 200 Euro. Auch Ärztinnen kommen mit einem monatlichen Gehalt von nur 1.100 Euro schlechter weg, als Männer mit 4.900 Euro.

 

Arbeitgeber die sich streuben, dass Frauen nun etwa 30 Prozent mehr Gehalt als ihre Kollegen bekommen sollen, können einen Förderantrag beim Bundesfinanzministerium stellen. Weibliche Arbeitgeber können sogar noch für das eigene Gehalt einen Bonus erhalten, damit sie mehr als männliche Geschäftsführer in vergleichbaren Branchen bekommen.

 

Mit diesen Regelungen will die Bundesregierung den endlosen Streit zwischen den Arbeitnehmern beilegen und geht im Zuge dessen, mit guten Beispiel voran: Weibliche Minister und Bundeskanzler erhalte künftig sogar 90 Prozent mehr.

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Satire


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