Heimlich eingespart: Leibnitz Butterkeks nur noch mit 51 Zähnen

Die Firma Leibnitz/Bahlsen hat mit einer Einsparungsmaßnahme begonnen, die dem Endverbraucher nicht schmecken dürfte. Das Kult-Gebäck wird künftig mit einem "Zahn" weniger im Süßigkeitenregal stehen, jedoch zum gleichen Preis. Diese Verschleierung soll dem Konzern jedes Jahr 1,7 Milliarden Euro Mehreinnahmen bringen, allerdings laufen erste Kunden Sturm. Die Verbraucherzentrale Hamburg spricht vom "Fake des Jahrhunderts".

Vor dem Werk kommt es zu gefährlichen Ausschreitungen
Vor dem Werk kommt es zu gefährlichen Ausschreitungen

Der Preisdruck durch Discounter sei enorm, so Firmensprecher Hans Düttel (47). Man wolle die Qualität beibehalten, an den hochwertigen Rohstoffen nicht sparen, so habe man sich entschieden, auf einen Zahn zu verzichten.

 

Erste Käufer sind enttäuscht. Brigitte S. (51) sagt: "Schmeckt ganz anders." Ein anderer Kunde Sebastian W. (22) "Als ob der Mund noch halbleer ist. Da fehlt einfach was. Ich muss mit immer von einem zweiten Keks einen Zahn abbrechen. Eine Schande, dass ich dafür den vollen Preis zahlen muss."

 

Bahlsen möchte trotz der Kritik vom jetzigen Kurs nicht abweichen. Stattdessen sind die nächsten Produkte in einer Umbauphase um weiter konkurrenzfähig zu bleiben. Die königliche Lizenz für die Prinzenrolle sei zu teuer. Sie müsse jährlich vom Verband für Königshäuser teuer ausgestellt werden. Somit wird es künftig nur noch eine Stallbursche-Rolle geben. Die Verbraucherzentrale rüstet sich bereits.

Artikel teilen:

Satire

Bildquelle: Rainer Zenz in der Wikipedia auf Deutsch - Übertragen aus de.wikipedia nach Commons. Leibniz Butterkeks. Eigene Aufnahme, GNU FDL CC BY-SA 3.0


BELIEBTE ARTIKEL

Wegen Akku-Explosionen: Samsung setzt künftig auf Duracell-Batterien

Schulgewalt: Immer mehr Physiklehrer von Sportlehrern gemobbt

"Müssen Radikale endlich stoppen": Merkel will stärker gegen Hautalterung vorgehen


Zu medizinischen Zwecken: Ab 2018 ist Cannabis für Ärzte legal

Will endlich Oma werden: Angelina Jolie adoptiert ein Enkelkind

Spektakuläre Neueröffnung: Sekt-Fabrik wurde mit Kreuzfahrtschiff eingeweiht