Rückrufaktion: Störfall in Atomkraftwerk von LEGO

Gestern ereignete sich in einem Kinderzimmer bei Koblenz ein schweren Zwischenfall mit einem LEGO-Atomkraftwerk. Wegen einer Turbinen-Störung kam es zu einer spontanten Kernschmelze. Alle Bewohner des Ortes wurden vom Bundesamt für Strahlenschutz evakuiert und derzeit untersucht. Die Reaktorblöcke befinden sich bereits wieder beim Hersteller und werden von der Vertriebsabteilung ausgewertet.

Besorgte Anwohnerin hat Angst um ihre Haare
Besorgte Anwohnerin hat Angst um ihre Haare

"Derzeit gehen wir von menschlichem Versagen der Benutzer aus", erklärt Björn Sunddal (42), Sprecher des dänischen Spielzeugherstellers LEGO.

"Häufig lassen Eltern ihre Kinder mit Bausätzen spielen, die noch nicht ihrer Altersempfehlung entsprechen." So auch im aktuellsten Fall, in dem es jetzt zu einem GAU (größter anzunehmender Unfall) kam.

 

Ersten Erkenntnissen der Ermittler zufolge gab es kein Materialversagen. Auf die von dem Unternehmen mit ausgelieferten Brennstäbe und Reaktorbauteile sei kein Fehler zurückzuführen.  "Unsere Mitarbeiter integrieren das Uran und das Cäsium in liebevoller Handarbeit in die Bauteile. Wir haben keine Zweifel, dass hier sorgfältig gearbeitet wurde. Laut Polizeibericht ist das Kind, welches das Kraftwerk Stein für Stein aufbaute gerade mal 5 Jahre alt", betont Sunddal. Die Altersempfehlung von Lego für das Set läge bei 6-12 Jahren. Somit muss das Unternehmen für den verstrahlten Ort nicht weiter haften. Zur Sicherheit ruft der Konzern dennoch sämtliche Baukästen wieder zurück. Der Abtransport ist allerdings nicht so leicht, da die Transporter der Postboten bei der Abholung von angeketteten Menschen auf der Straße blockiert werden.


Satire

Die Sicherheit in Atomkraftwerken ist sehr umstritten. Die Nuklear-Katastrophe von Fukushima im März 2011 brachte einschlägige Entscheidungen wie die Energiewende in der Bundesrepublik mit sich. Nun rückt der Fokus der Kritiker auf kleinere Reaktoren, wie nicht kommerzielle Forschungs-, Militär- oder Lego-Atomreaktoren. Letztere sind derzeit von

einer weltweiten Rückrufaktion beroffen, da es in Kinderzimmern immer wieder zu Störfällen und Kernschmelzen kam.