Das Geschäft mit Einhörnern: Tierschützer verklagen Cowboys

Ein echter Mann muss tun, was ein echter Mann tun muss - auch wenn es darum geht Geld zu verdienen. So wird seit Kurzem das Rodeoreiten auf eine neue zahlungskräftige Zielgruppe ausgerichtet. Der Trend mit Einhörnern soll die Kassen der Veranstalter wieder füllen, aber einige Institutionen kritisieren auch die nicht artgerechte Tierhaltung.

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Die Vorwürfe wiegen schwer: Beobachter bemängeln das feste Ziehen am Horn, um das Tier aufzustacheln für die Show.

Zudem werden sie nicht wie vorgeschrieben mit Zauberzucker gefüttert , sondern lediglich mit herkömlichen Zucker aus dem Supermarkt. Und die Hufe würden nicht mit rosa glitzernden Feilen langsam abgefeilt, sondern mit grobem Werkzeug rüde bearbeitet. Auch der Kuss auf die Nase bleibt oft aus.

 

Die falsche Haltung der Tiere, hat bereits erste Opfer gefordert: Ein Einhorn mit Flügeln ist während einer Veranstaltung einfach weggeflogen, noch mit dem Cowboy auf dem Rücken. Ein anderes hat im gesamten Stadion Zuckerwatte regenen lassen um die Betreiber sowie alle Gaffer zu verkleben.

 

Es gibt aber auch positive Meldungen aus der Branche, die durch die Einhorn-Shows Redkordeinnahmen verzeichnen. In Dakota verzichtet man gänzlich auf die seltene Gattung und greift stattdessen zu bunt angemalten Nashörnern. Das loben auch die Tierschützer.

Satire

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