Jagdsaison beginnt: Mettigel zu Silvester wieder zum Abschuss freigegeben

Pünktlich zu Silvester wird wieder die Mettigel-Jagdsaison eingeläutet. Sehr zum Unmut der Tierschützer, denn die Verbreitung des scheuen Tieres ist stark zurückgegangen. Waren es in den Achtzigern noch zwei Millionen Exemplare, sind es jetzt nur noch wenige hundert die man zu Gesicht bekommt.

Jägerin auf Mettigel-Suche (wollte zuerst russische Eier machen)
Jägerin auf Mettigel-Suche (wollte zuerst russische Eier machen)

Die Populaton der Mettigel ist in den letzten 20 Jahren ähnlich stark gesunken, wie die der Käseigel, der gemeinen Sekt-Pfirsische sowie die des Kalten Hundes.

Trotz der Ausrottungsgefahr haben sie es noch nicht auf Liste der Bedrohten Lebewesen geschafft. Vielleicht weil die Verantwortlichen selber gerne auf die umstrittene Jagd gehen.

Besonders in der Kritik ist der qualvolle Umgang mit dem noch lebendigen Mettigel. Auf den Partys wird der albtraumhafte "Lebendrupf" maßlos zelebriert, indem man seine Stacheln rausreißt und dann isst. Das scheue Tier erträgt die Schmerzen, bis es schließlich selber aufgegessen wird. Nur in seltenen Fällen, schafft es noch, seinen BSE-Erreger auf den Gegner zu übertragen.

Satire

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