Genetiker entschlüsseln Code nach 14 Jahren: Kaputte Labor-Tür geht endlich wieder auf

Ein zwölfköpfiges Team aus Gentikern und Biotechnologen hatte sich vor 14 Jahren aus ihrem Labor ausgesperrt und seitdem ununterbrochen an dem Öffnungscode geforscht. Jetzt ist ihnen der Durchbruch gelungen.

Auch noch das Licht angelassen: Verschlossene Labortür
Auch noch das Licht angelassen: Verschlossene Labortür

Forschungs-Mitarbeiter Johann Freisberg (53) teilt in dem Fachmagazin "Neuron" das Erlebte mit: "Wir wussten, wenn es uns gelingt, die Datenbank des elektronischen Schlosses soweit auszuwerten, dass wir das Start-Codon finden, dann können wir die alphanummerische Zahlenfolge künstlich mutieren lassen. Hierfür haben wir aber neue technische Geräte anfordern müssen, da unsere Geräte alle noch im Labor waren. Dazu haben wir Forschungsgelder bei der Bundesregierung angefordert in Höhe von 22 Millionen Euro, die auch umgehend genehmigt wurden, weil mal gottseidank wieder keiner verstanden hat, was wir da reden."

 

Im siebten Jahr wurde Freisberg zwischenzeitlich der Professorentitel verliehen, weil er nebenbei die neuronale Studie zur Wut-Hirn-Schranke fertiggestellt hat. Jetzt, wo die Labortür wieder offen ist, wollen die Wissenschaftler erstmal die Geräte auf den neuesten technischen Stand bringen und beantragen weitere Gelder. Auf die Frage, warum man in all den Jahren nicht auf die Idee kam, einen Schlüsseldienst zu rufen, antwortet Freisberg: "Die sind unverschämt teuer. Allein die Anfahrtspauschale ist doch glatter Wucher."

Satire

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/db/Biohazard_zone_S2_door.jpg; https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/7/76/Gateman-sb740.jpg