Nach 33 Jahren: Siamesische Zwillinge sollen in OP-Marathon getrennt werden

Wegen einer gutartigen Bartwucherung verbrachten Hannes (33) und Matthias (33) Neuhauser  von Geburt an Ihr Leben zwangsweise miteinander. Bislang war es mangels Wissen über die seltene Krankheit und der technischen Grenzen nicht möglich die OP durchzuführen. Doch jetzt sollen beide von einem zwölfköpfen Ärzteteam getrennt werden. Man erwartet, dass alles gut gehen wird, jedoch sind auch Komplikationen nicht ausgeschlossen.

Oft rangen sie sich ein Lächeln ab trotz der quälenden Umstände.
Oft rangen sie sich ein Lächeln ab trotz der quälenden Umstände.

Die Zwillingsbrüder kamen 1984 mit dem seltenen Defekt auf die Welt. Die Eltern liesen damals, auf Anraten der Ärzte, aber noch keine Operation durchführen, da man diese Form der Doppelfehlbildung bislang noch nicht gekannt hat. Zögerliche Experimente mit Lupe, Pinzette und Kamm brachten kein Ergebnis.

Als Ursache der Erkrankung sind sich die Mediziner aber heute einig, dass bei der Befruchtung ein Schamhaar mit übergegangen sein muss.

 

Bis ins Jugendalter pflegten die Eltern die Verbindungsstelle mit Haarfärbemittel, in der Hoffnung die Haare würde einfach ausfallen, bis sie sich schließlich damit abfanden. Nun wird der lang ersehnte Wunsch der Familie wahr. Eine neue Lasertechnologie soll jedes Haar einzeln abtrennen. Während der OP werden die Organe der Zwillige überwacht und ein Friseur als Experte dabei sein.

Satire