Verstopft die Arterien: Zigaretten spritzen nicht besser als rauchen

Ein neuer besorgniserregender Trend zeichnet sich derzeit europaweit ab. Der gute Vorsatz zum neuen Jahr, das Rauchen aufzugeben, scheitert bei Vielen bereits nach wenigen Tagen. Um sich den Kampf gegen das Rauchen weitgehend zu erleichtern und das gefährliche Inhalieren von Zigarettenrauch zu vermeiden, probieren Raucher jetzt neue Wege aus: sie spritzen sich die Zigaretten intravenös.

Auch ein Nikotin-Zäpfchen ist für Unterwegs ungeeignet.
Auch ein Nikotin-Zäpfchen ist für Unterwegs ungeeignet.

Zigaretten anders zu verkonsumieren ist schon seit Jahren ein Trend. "Die gängigen Methoden sind Nikotin-Pflaster, Vaporisatoren mit Nikotin oder entsprechende Kaugummis", erläutert Karlheinz Wiesenbauer vom Gesundheitsministerium. Einer Entwicklung in den sozialen Medien ist es nun bedauerlicher Weise zu verdanken, dass immer mehr Menschen sich Zigaretten spritzen. Die Annahme, so den gefährlichen Zigarettenrauch umgehen zu können, trägt dazu bei. "Gerade junge Familienväter und Mütter wollen so das Passivrauchen für ihre Kinder vermeiden."


Jetzt zeigt eine Studie jedoch wie gefährlich das Zigaretten-Spritzen ist. "Häufig bleiben Tabak, Papier und Filter in den Aterien irgendwo stecken", erläutert Chirurg Dietrich Barringer der Berliner-Charité. Die Folgen wie Infarkte und absterbende Körperteile seien daher mehr als problematisch. Wünschenswert sei es, dass eine andere Möglichkeit gefunden würde, den Abhängigen den Zigaretten-Konsum zu erleichtern. "Derzeit entwickeln wir eine Tablette aus Zigaretten." Diese kann man beliebig oft am Tag einnehmen, wenn es nach dem Erfinder geht. Zur Sicherheit ist diese sogar noch mit einem Filter ummantelt um die Lungen zu schonen, falls man sich verschlucken sollte.

Eine Übergangslösung bis zum nächsten Jahreswechsel sei es ganz sicher, meint Dr. Barringer. Bis dahin habe die Industrie sicherlich einen neuen Ersatz zum Rauchen entwickelt, damit man es letztendlich doch nicht ganz aufgeben muss.

Satire