Urin-Urteil: Hundebsitzer müssen künftig beide Geschäfte entfernen

Berlin - Bislang sind Hundebesitzer auf Spiel- und Liegeflächen nur angehalten Hundekot zu entfernen. Im Zuge des Abfallbeseitigungsgesetzes (§ 326 StgB) soll die Umwelt nun auch von Hunde-Urin befreit werden. Hierfür werden bundesweit neue Schwamm-Stationen an stark frequentierten Stellen bereitgestellt. Das Ordnungsamt rät aber selber stets einen saugstarken Schwamm mit sich zu führen.

Nützliche Ideen: Waschen sie das Auto ihres Feindes.
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Die Kommunen sind bemüht die Ortsflächen von Infektionsquellen freizuhalten, da hier häufig auch Kinder spielen und sich mit Erregern anstecken könnten. Beim Thema Hundekot hat man durch Beutelspender bereits einige Erfolge erzielen können. Beim kleineren "Geschäft" gilt nun das Motto der Städte "Urinieren aber nicht ruinieren!" Wer seiner Pflicht nicht nachkommt muss zudem mit einer empfindlichen Geldstrafe im vierstelligen Bereich rechnen.

 

Um den Umgang mit dem Schwamm zu üben, rät Ordnungshüter Wolfgang Lieb (33): "Sie können zu Hause selber mal in eine Ecke machen und es dann aufwischen. Wichtig ist, dass Sie nicht zu fest den Schwamm auf den Boden drücken, sonst saugt es sich bis zu Ihren Fingern hoch."

 

Richtige Profis nehmen für den Spaziergang sogar Teppichreiniger mit um die Wiese restlos sauber zu bekommen. Aber die Schwamm-Stationen bieten erstmal genug für den normalen Gebrauch. Um die Stationen zu finanzieren wird die Hundesteuer übrigens erhöht.

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