Nie wieder tödliche Abstürze: Flughöhe auf 5 Meter begrenzt

Berlin - Das neue Gesetz zur Vermeidung von Absturzopfern (GzVA) tritt 2017 in Kraft. Alle Fluggesellschaften sind dann verpflichtet beim Start, nach erreichen der Abfluggeschwindigkeit, ledichlich die Landeklappen einzufahren und die Flughöhe beizubehalten. Die Flugstrecken werden aktuell nach optimalen Routen durch Landschaften untersucht und angepasst.

Anfangsschwierigkeiten: Pferd wollte über Stein springen als ein Flug nach Zypern querte
Anfangsschwierigkeiten: Pferd wollte über Stein springen als ein Flug nach Zypern querte

Pilot Markus Pichler (42) ist von dem Sicherheitskonzept überzeugt: "Die meisten Unfälle passieren ab 1.000 Meter Höhe, also im Start- oder Landeanflug. Es kostet viele Nerven ob alles gut geht. Und das täglich. Jetzt ist es endlich für uns Piloten sowie für die Passagiere viel sicherer. Klar, jetzt landet statt einem Vogel auch mal eine Kuh in der Turbine, dafür brauchen wir für eine spontane Landung dann nur noch die Rollen ausfahren und können nochmal durchschnaufen bis es weitergeht mit eingezogenen Rollen."

Ein großer Vorteil ist der Verzicht auf schwere Technik, wie Druckausgleich- und Wärmegeneratoren, sowie technische Geräte für Höhenmesser und Variometer. Sogar die Blackbox wird nicht mehr nötig sein. Das leichtere Flugzeug kann somit sanft über Bodennähe hinweggleiten. Und über dem Meer ist bei Problemen ein Absinken nun unmöglich.

Der Pilotenverband "Cockpit" freut sich über die Entwicklung, da in der Luft ohnehin kein Platz mehr, dank all der Drohnen sei.