Kündigung: Nichtraucherin ging mit in Raucher-Pause

Berlin - Wegen unerlaubten Wegbleibens vom Arbeitsplatz erhielt eine Angestellt die Kündigung. Hintergrund ihrer Entfernens war die Teilnahme an einer Raucherpause, obwohl die Beschuldigte als Nichtraucherin bekannt war. Somit durfte sie ihren Arbeitsplatz nicht verlassen, sondern hätte zur normalen Mittagszeit in die Pause mit allen anderen gehen können.

So ist´s richtig: Um auch mal Pause zwischendurch machen zu können ist dieser Nichtraucher Raucher geworden
So ist´s richtig: Um auch mal Pause zwischendurch machen zu können ist dieser Nichtraucher Raucher geworden

Nachem man der Betroffenen die Kündigung aussprach, wollte die Frau das Firmengebäude nicht verlassen und musste schließlich mit Gewalt heraus gebracht werden. Das Landgericht sieht hier eine Doppelstrafe vor. Zuerst wegen Arbeitsverweigerung durch Teilnahme an einer Raucherpause und als Zweites wegen Hausfriedensbruch, da sie trotz Kündigung im Gebäude blieb. Ausreden, sie hätte ja durch ihr Atmen passiv mitgeraucht, lies die Richterin nicht gelten.

 

Das Gericht möchte hier besonders hart vorgehen um Nachahmer abzuschrecken. Vermutlich wird das Strafmaß sogar noch einmal angehoben, da die Angeklagte kurz das Gerichtsgebäude verlassen hat um durchzuschnaufen, jedoch ist das kurzfristige Verlassen des Gerichtsgebäudes lediglich Rauchern gestattet.

Satire

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