Nach Schoko-Skandal: Toblerone bringt nochmal neue Version heraus

Nachdem der schweizer Schokoladenhersteller Mondelēz sein Produkt "Toblerone" dünner gemacht hatte, reagierten die Kunden weltweit mit Wut und Empörung. Nun argumentiert der Konzern, dass man ja mit dem Design noch gar nicht fertig gewesen sei.

Damals reagierten die Kunden mit brennenden Einkaufswägen
Damals reagierten die Kunden mit brennenden Einkaufswägen

Das neue Trendprodukt soll die Herzen der Käufer nun im Sturm erobern. Die geniale Idee hatte Marketingchef Leon Aubry (39): "Wir haben es in Kauf genommen, dass die Leute unsere erste Version nicht mögen würden. Einfallslos schokobraun und dünner als sonst. Aber wir hatten zu dem Zeitpunkt noch auf die Farb-Lieferung gewartet, sonst hätten wir die Schokolade natürlich gleich so rausgebracht, wie sie jetzt ist. Die Leute konnten ja in dieser Phase noch nicht ahnen, dass die dünnen Zacken wie viele spitze Einhorn-Hörner aussehen sollten."

 

Um den brillianten Einfall zu puschen wurde mit dem Hashtag #glitterone einen Marketing-Gag erzeugt, der seinesgleichen sucht.

Das Patent für die Idee hat man sicherheitshalber vordatiert, falls andere Schokoladen-Hersteller die Idee klauen möchten. Wer also kein Patent für Einhorn-Schokolade vor dem 1.1.2016 vorweisen kann, muss mit einer empfindlichen Klage in Millionenhöhe rechnen.

 

Titelbild z.T. https://c1.staticflickr.com/9/8246/8546771812_5c840ace0e_b.jpg