Supermärkte führen Straßenverkehrsordnung ein

Berlin - Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) führt flächendeckend in Supermärkten die Straßenverkehrsordnung nach dem deutschen Gesetz ein. Diese Genehmigung durch Verkehrsminister Alexander Dobrindt (46) soll Sorge dafür tragen, dass es künftiger weniger Kollisionen und Verletze beim Einkauf gibt.

Überholverbot: Gang 7 bei den Erbsen.
Überholverbot: Gang 7 bei den Erbsen.

Vom ganz normalen Vorfahrt-Streit bishin zu Geschwindigkeitsübertretungen regelt der Verkehrskatalog alles Gegebenheiten des täglichen Verkehrs mit Einkaufswägen. Der Bußgeldkatalog sieht zum Beispiel bei Fahren in die Hacken des Vorausfahrers eine Geldstrafe in Höhe von 70 Euro sowie 2 Punkte Abzug der Treuepunkte/Payback vor. Ein Supermarkt-Betreiber aus Neuss überwacht seinen Markt höchstpersönlich: "Ich winke täglich bis zu zwölf Drängler raus und finde in manchen Einkaufwagen Wein oder Spirituosen. Da wundert mich gar nichts mehr. Die Kontrollen waren mehr als überfällig". Der BVLH unterstützt die starken Kontrollen, da Gesetze allein nicht ausreichen. Auf den Parkplätzen halten sich auch nur Wenige an die Schilder, wie Behinderten- oder Mutter-Kind-Parkplätze. Ein stärkeres Vorgehen, gegen solche Gesetzesbrüche soll künftig von der Bundespolizei unterstütz werden und bei mehr Bedarf sogar von der Bundeswehr.

Titelfoto: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1e/EKW_im_Supermarkt.jpg - Elias824 - Eigenes Werk CC-BY-SA 4.0