Apotheken kurz vor Insolvenz: Kaum noch Kunden die CocaCola kaufen

Als vor 130 Jahren die Apotheken das Getränk gegen Depressionen und Müdigkeit erfolgreich verkauften, standen die Menschen Schlange. Doch in den letzten Jahren ist in Mode gekommen Apotheken-Artikel über das Internet zu kaufen. Auch die Nebenprodukte, wie Rheumamittel und Warzensalbe, die lediglich das Cola-Geschäft nebenher noch ein wenig ankurbeln sollten, gingen ins World Wide Web über.

Patienten die Angst vor einer oralen Einnahme haben, können beim Arzt auch eine Cola-Spritze bekommen
Patienten die Angst vor einer oralen Einnahme haben, können beim Arzt auch eine Cola-Spritze bekommen

Größter Cola-Verkäufer wird wohl künftig Doc Morris, der mit seinem Apotheken-Internethandel bereits jetzt ein großer Konkurrent von vielen lokalen Apotheken ist. Einige Apotheken-Besitzer  bangen auch um die Preisbindung, die das EuGH nun kippen will. Demnach könnte es sein, dass Kunden, die ein Sixpack Cola kaufen wollen, die Zuzahlung von 5 Euro (Eigenanteil) verweigern werden. Die Krankenkassen zahlen für das flüssige Medikament widerwillig - sei es wohl in seinem gesamten Umfang nicht so gesund - wie es die Apotheken propagieren. Derzeit empfehlen sie wieder verstärkt Fanta, da hier einfach mehr Vitamine der Orange enthalten sind.

 

Titelfoto z. T. https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5f/Apotheke_Zum_Goldenen_L%C3%B6wen_St._P%C3%B6lten_2.jpg/1024px-Apotheke_Zum_Goldenen_L%C3%B6wen_St._P%C3%B6lten_2.jpg