Nach Monsanto-Übernahme: Erster Kürbis von Bayer schon 12 Meter groß

"Dieses Zeug ist spektakulärer als wir dachten", freut sich Alexander Witt, Sprecher des Pharmakonzerns Bayer. Für 66 Milliarden Dollar hat der Pharmariese den Saatguthersteller aus den USA vor etwas über einem Monat aufgekauft und erntet jetzt die ersten Früchte. Passend zu Halloween konnte man das Gebäude in Berlin bereits mit einem riesigen Kürbis schmücken, der in nur drei Wochen 11,89 Meter gewachsen ist.

"Das ist Rekord und wird unsere Investoren und die dutzenden Banken, die sich an der Finanzierung beteiligt haben, freuen.  Auch der Umweltgedanke wird nun ganz groß geschrieben. "Aufgrund der innovativen Veränderung der Kürbis-DNA ist beim Aushöhlen des 11,89 Meter Kürbisses kaum Abfall entstanden." In gewohnter Qualität sei mehr Luft als Geschmack in dem Gewächs gewesen. Ganz zur Freude der Mitarbeiter: "Sonst hätte es in der Kantine wochenlang nur Kürbissuppe gegeben."

 

Derzeit tüfteln die Wissenschaftler des Konzerns schon am Ostergeschäft. "Wir wollen neben Saatgut nun auch die Geflügel und Eierindustrie revolutionieren. "Jetzt züchten wir noch kleinere Hühner - umso mehr passen dann in die Legebatterien - die noch größere Eier legen sollen!"

Titelfoto: Kuli - Eigenes Werk (https://de.wikipedia.org/wiki/Bayer_Pharma#/media/File:Berlin_Schering_Office.jpg) und https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bayer_Logo.svg