Skandal um Buch-Preis: Jurorin gesteht im Nachhinein gar nicht alle 12.000 Neuerscheinungen gelesen zu haben

Ein Mitglied der 8-köpfigen Jury welche über den Deutschen Buchpreis entscheidet, sorgt derzeit für Furore. "Die Person hat es nicht geschafft alle Bücher vor der Messe zu lesen." So ein Sprecher der Veranstaltung. Skandalös sei dies vor allem da aus 89.000 Werken eines für den Deutschen Buchpreis ausgewählt werden sollte. "Doch ohne jedes Buch zu kennen kann man da keine gerechte Entscheidung treffen!"

Durch diesen Turm aus Büchern hätte sie sich nur lesen müssen. Eigentlich machbar.
Durch diesen Turm aus Büchern hätte sie sich nur lesen müssen. Eigentlich machbar.

Aus diesem Grund wurde das Mitglied der Jury  sofort  des Postens enthoben. Es ist nun bekannt, dass es sich hierbei um eine studierte Germanistin handelt, die nun auch im Fokus stehe, ihren Abschluss eventuell unter falschen Angaben gemacht zu haben. Welche Auswirkungen das Ganze auf die Überprüfung der restlichen Juroren hat, ist noch nicht bekannt. Die meisten sind jedoch einer Kanne Kaffee und einigen Büchern unter den Armen in verschiedene Nebenzimmer gegangen.