Bundesregierung: Jeder soll zur Selbstversorgung Kühe und Hühner halten

Berlin - Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe veröffentlicht nun noch mehr Details ihres Zivilschutzkonzeptes, die den Bürgern eine Hilfe im Katastrophenfall sein sollen.

In dem Schreiben der Behörden steht nun explizit, dass jeder Haushalt über einen eigenen Nutztierbestand verfügen soll. Den Bürgern wird geraten, mindestens eine Kuh und fünf Hühner zu halten. "Dies soll auch unabhängig von der Größe der Wohnung geschehen", betont Ralf Thomas, Sprecher des THW. Für eine Kuh und ein paar Hühner sei immer irgendwo Platz. Wichtig ist den Initiatoren auch zu betonen, dass auch im friedlichen Alltag alle von dieser Empfehlung profitieren. "Täglich frische Eier und Milch", so Thomas "das benötigt der Mensch für die Grundversorgung."

Selbstverständlich betont die Regierung, dass größere Familien auch ein größerer Tierbestand empfohlen wird. "Je mehr Mitglieder in einem Haushalt leben, desto mehr Tiere sollen gehalten werden." Auch Schweine zur Müllentsorgung oder als Fleischlieferant, Pferde für den Transport in Zeiten der Ölknappheit und Brieftauben zur Kommunikation seien für Zivilisten dringend notwendig um für den Katastrophenfall professionell ausgestattet zu sein.