Zebrastreifen sollen auf Autobahnen für mehr Sicherheit sorgen

Über 500 tote Fussgänger allein im vergangenen Jahr beklagt Bundesverkehrsmininster Dobrindt, der die Autobahn nun sicherer machen möchte. Erste Tests auf der A9 haben gezeigt, dass die Autofahrer nun bereit sind von 190 km/h auf Null runterzubremsen, damit spazierende Passanten sicher auf die andere Seite gelangen können.

Bislang nur mit Schutzausrüstung machbar: Fussgänger jagt Eichhörnchen über die Autobahn
Bislang nur mit Schutzausrüstung machbar: Fussgänger jagt Eichhörnchen über die Autobahn

Das Zebrastreifen-Projekt soll auch die Achtsamtkeit der Autofahrer steigern, befindet das das Gremium, dass die Einführung des Autobahn-Zebrastreifens (AZ) genehmigt hat. Damit fährt ein Fahrer nach einer 7-stündigen Fahrt noch vorsichtige 80 km/h um Fussgänger rechtzeitig sehen zu können.

Wenn die Rate der Verkehrstoten damit dauerhaft gesenkt werden kann, wird künftig auch ein Ampelsystem sowie Verkehrskreisel eingeführt, bishin zu einer Drosselung des Tempos auf 30 in Bereichen wo Kinder spielen können.

Dobrint selbst fährt gerade die Teststrecke um zu zeigen, dass es funktioniert. Sein Statement dazu kann er allerdings erst gegend Abend in Berlin abgeben, weil er gerade erst in Potsdam losgefahren ist.

Foto oben teilw. Klaus Foehl - CC BY-SA 3.0