Stiftung Warentest testet Prostituierte

Gesundheitsrisiken und teure Anschaffungskosten, diese Faktoren standen im Mittelpunkt der Testreihe, die von allen Mitarbeitern der Stiftung Warentest durchgenommen wurde.

"Mist!! Chlamydien!" - Dieser Wissenschaftler ermittelt seine Ergebnisse.
"Mist!! Chlamydien!" - Dieser Wissenschaftler ermittelt seine Ergebnisse.

Bundesweit waren Stichproben nötig um einen nützlichen Atlas erstellen zu können. Hierzu musste man zeitweise das Personal verzehnfachen, was nach einer kurzen Stellenausschreibung gar kein Problem war. Anfänglich sollten die Proben von mehreren Prüfern durchgeführt werden. So kommen vier Wissenschaftler auf einer Prostituierte. Dieses Verhältnis hat sich aber schnell wieder aufgelöst. Letzendlich war es dann ein Wissenschaftler je Bordellangestellte.

Die Preisspanne in Berlin war dabei besonders günstig, jedoch waren auch gesundheitliche Beeinträchtigungen die Folge. "Gerade ein günstiger Preis wirkt sich auf die Häufigkeit der Nutzung aus", so Testleiter Wolfgang Beerend. "Das Produkt verliert dann an Spannkraft. Das geht dann auf auf die Note."

In 90 Prozent der Fälle war die Note Befriedigend vergeben worden. Damit kommen wir zum Ergebnis, dass sich der Kauf größtenteils lohnt.

Der nächte Warentest steht an, allerdings wollen die Mitarbeiter bei der neuen Testreihe "Callboys" erstmal Urlaub nehmen.