Existenzängste: Jeder dritte Pirat muss inzwischen mit Harz 4 aufstocken

Der Arbeitsmarkt für Piraten läuft weiterhin problematisch. Viele sind mit den vorherrschenden Bundeswassergesetzen und den Auflagen nur wenig vertraut. Entsprechend oft, kommt zu Bußgeldern und längeren Fahrverboten. Viele Piraten kämpfen nur noch um ihre Existenz. Es droht die Altersarmut. Und im Ausbildungssektor mangelt es an jungen Bewerbern.

Bürokratischer Wahnsinn: Nur durch Zugehörigkeit zu einer Krankenkasse, können Kampfverletzungen behandelt werden
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Gwen der Furchtbare (68) wollte mit Dreißig bereits in Rente gehen. Jedoch hat die wirtschaftliche Entwicklung seine Träume zerstört. Töten und Gold stehlen, klang einst verheißungsvoll. Inzwischen ist der Beruf des Piraten weitgehend ersetzbar. Die EZB übernimmt inzwischen fast alle Aufgaben.

 

Gwen denkt häufig ans Aufgeben, aber zu Hause will er nicht sein: "Ich gehöre auf´s Wasser. Nur ist jede Straftat inzwischen verboten. Ich habe einen Brief an das Wirtschaftministerium mit der Flaschenpost geschickt. Aber bis heute bekam ich keine Antwort. Es ist einfach eine Frechheit. Dabei dachte ich, die Politiker haben für das Plündern und Unterjochen am meisten Verständnis", seufzt er und versteckt schnell seine Flasche Rum, als ein Polizeiboot vorbeifährt.

 

"Bald muss ich wieder Kurse vom Arbeitsamt besuchen um zu lernen wie man eine Bewerbung schreibt. Pah! Aber wissen Sie was ich da wirklich den ganzen Tag heimlich mache? Ich drücke ständig die ENTER-Taste! Harharhar."