Neue Hygiene-Verordnung: Samenspende nur noch durch OP-Entnahme

Keime und Erreger sind eine hygienische Bedrohung für die Übertragung der Samenspende (Insemination). Daher verpflichtet die Bundesärztekammer die Banken zur Änderung im Entnahmeverfahren. Seit Anfang Dezember wurde die OP-Anweisung umgesetzt, sehr zur Überraschung bereits angemeldeten Spender.

Hat das Kleingedruckte nicht gelesen: Samenspender kurz vor der OP.
Hat das Kleingedruckte nicht gelesen: Samenspender kurz vor der OP.

Samenbankleiter Dr. Walther Emmening sagt: "Die Umstellung hat schon einige Abmeldungen mit sich gebracht. Bislang kamen 90 Spender auf 800 Kundinnen. Jetzt ist die Rate deutlich geringer geworden. Um das aufzufangen, müssen wir schon bei so einer OP die letzten Reste rauskratzen."
Im finanziellen Vergleich schneide die OP aber günstiger ab, so Emmeing. Die Kosten für Abonnements der Hochglanzmagazine und Filme sei in den letzten Jahren gestiegen und die Putzkosten ebenso. Schlussendlich ist die Umstellung allein wegen ihrer Hygienestandarts das wichtigste Argument. Man könne jetzt viel saubere Babies entbinden, frei von Schleim, Unrat und Kehricht.

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