Da vergeht einem der Appetit: 100 Prozent aller Büro-Toiletten mit Fäkalkeimen verunreinigt

München - Laut der neuen Studie des Max-Planck-Institutes befanden sich in allen getesteten Toiletteninnenseiten und Urinalbecken zahllose Darm- und Harnbakterien. Alle verantwortlichen Geschäftsführer wollen die Studie zum Anlass nehmen, die Sanitätsräume vorrübergehend schließen, bis geklärt ist wie soetwas passieren konnte.

Kantinenchef will von nichts wissen: "Seit wann haben Mittagessen und Kaffeetrinken was mit dem Gang zur Toilette zu tun. Lassen Sie mich in Ruhe!"
Kantinenchef will von nichts wissen: "Seit wann haben Mittagessen und Kaffeetrinken was mit dem Gang zur Toilette zu tun. Lassen Sie mich in Ruhe!"

Wie weit der Skandal geht ist ungewiss. Bislang sind von 9.310 Bürotoiletten alle positiv getestet worden. "Wir hören erst auf, wenn wir fertig sind. Das kann ja nicht sein, dass alle betroffen sind. Das wollen wir einfach nicht glauben!" erklärt Wolfram Meier vom Max-Planck-Institut. "Selbst bei uns im Institut haben wir dieses Problem. In Zusammenarbeit mit unserer Putzkolonne haben wir hochentwickelte Chemikalien in die Toiletten gegeben, die wir schnellstmöglich entwickelt haben. Doch nach der Mittagspause war alles wie vorher, komplett mit Bakterien belastet. Vom Geruch ganz zu schweigen."

Da es in letzter Zeit wenig Skandale über keimbelastete Kaffekannen und dergleichen gab, vermutet man, dass die Leute die Toilette schlichtweg als Ausweichmöglichkeit benutzen.