Bei Razzia werden über 600.000 Schwarzarbeiter festgenommen

Philippsburg - Nach eindeutigen Hinweisen stürmten Zollbeamte heute früh eine Gartenanlage im baden-württembergischen Philippsburg und konnten sogenannte Schwarz-Gelb-Arbeiter dingfest machen. Dabei fanden Sie auch provisorische Wohnungen, wo die Arbeiter eingepfercht lebten.

Die beiden kriminellen Köpfe hinter der Organisation möchten unerkannt bleiben.
Die beiden kriminellen Köpfe hinter der Organisation möchten unerkannt bleiben.

Schwierig sei laut einem Sprecher der Behörde, dass die unangemeldeten Arbeiter scheinbar keinen Lohn für ihre Tätigkeiten erhieten. Dies mache eine strafrechtliche Verfolgung schwer.

Die Regierung kämpft seit Jahrzehnten gegen organisierte Schwarz-Arbeit. Dabei sind die ausgebeuteten Arbeiter selber Schuld, wenn sie unangemeldet gar keinen Anspruch auf Leistungen wie z.B. dem Entgelt im Krankheitsfall haben. "So kam es in den letzten Jahren zu massenhaftem Arbeitersterben."

Das BKA konnte auch bei keinem Einzigen einen Pass vorfinden, damit wird die Feststellung der Personalien zur Sisyphusarbeit. Einige stammten scheinbar von einem einzigen Volk ab, andere hausten in dickem Pelz gehüllt in Erdlöchern. Viele Schwarzarbeiter, seien, ebenfalls in schwarzgelber Kleidung fast schon agressiv herumgelaufen.

Hart treffen wird es einen verantwortlichen Bio-Imker, der unter dem Deckmantel des Insekten-Schutzes viele unangemeldete Arbeiter in diversen Behausungen hat wohnen lassen. Erzeugnisse habe er sogar auf Märkten zu horenden Preisen verkauft. Ob die Ermittlungen das deutschlandweite Netz weiter aushöhlen können, wird sich zeigen, denn in hohen Regierungskreisen wurden einige Politiker mit Honig um den Bart gesichtet.