Krankenkassen auf Dauer zu teuer: Zahnärzte müssen zur Handerkerskammer wechseln

Schmerzen hat man beim Zahnarzt doppelt: Im Mundbereich und im Portmonee. Dass die Dentisten dabei sehr profitabel abrechnen, merkt man oft wenn er dann im Porsche an einem vorbeisaust. Um diese Branche abzubremsen, wird der Beruf des Zahnarztes künftig dem kleinen Baugewerbe zugeschrieben, da teilweise ohnehin mit Zement und Bohrer zu Werke gegangen wird.

Zukünftig kann man in der Ausbildung zum Fressenleger sein Gesellenstück zusammenbauen
Zukünftig kann man in der Ausbildung zum Fressenleger sein Gesellenstück zusammenbauen

"Künftig müssen sich Zahn-Handwerker daran gewöhnen Kostenvoranschläge zu schreiben und mit Materialien in Vorleistung zu gehen" sagt Simon Wagner, Pressesprecher der Krankenkassenvereinigung. Man erwartet, dass die Branche sich komplett verändert. Die Wartezeiten auf einen Termin werden sich wie bei anderen Handwerkern noch weiter verlängern. Auch der Umgangston wird wohl anders ausfallen. Sprüch wie "Hey Süsse, darf ich mal bohren" gefolgt von einem romantischen Pfeiffen müssen die Patientinnen vermutlich über sich ergehen lassen. "Wir sahen aber keine andere Möglichkeit, die Abrechnungswahn aus dem Weg zu gehen. Zahnärzte dürfen auch erst weiterpraktizieren wenn Sie ihren Meisterbrief in der Tasche haben. Da kommt viel Arbeit auf die Handwerkskammer zu."

Wehren will sich die HWK nicht, da sie sich auf hohe Umsatzzahlen bei der Zwangsmitgliedschaft freuen darf. Vom Namen her, will man dafür sorgen, dass Haus-Ärzte auch Pflichtmitglieder werden.