Eingeschränkte Sicht: Warnungs-Aufkleber auf Smartphones lassen sich nicht entfernen

Wer ab April 2016 ein neues Smartphone kauft, muss mich Sichteinschränkungen durch die neuen Warnungs-Aufkleber rechnen. Diese sollen über die Gefahren der Handynutzung während des Kaufes aufklären. Verbraucherschützer gehen aber davon aus, dass sich das Suchtverhalten der Dauernutzung nicht senken lässt.

Auf den Schreck erstmal Eine qualmen - besorgte Smartphonekäuferin
Auf den Schreck erstmal Eine qualmen - besorgte Smartphonekäuferin

Selbst Hacker scheitern an den aufgebrachten Warnungen. Deren Inhalte lauten zum Beispiel "Handy am Ohr: Gehirntumor" oder "Musik über Smartphone hören macht Ihre CD-Sammlung wertlos". Obwohl die meisten Probanten einer Abschreck-Studie dennoch zum Handy griffen, sind einige doch in Sorge. Julia Kaloitz ist unsicher, "Ich habe mir nie Gedanken über mein Smartie gemacht, jetzt überlege ich alle Kontakte abzubrechen. Ich meine, wenn ich jemanden mobben will, kann ich das doch auch ohne soziale Medien. Das muss doch irgendwie gehen".

Andere Nutzer hingegen, wühlen sich jetzt durch das kleinen Display. Jochen K. meint: "Also verzichten will ich nicht, aber ich überlege mir zwei iWatches zu holen, für jedes Handgelenk eines. Da hab ich mehr zu gucken." Dass die iWatch demnächst auch Aufkleber bekommt, die das gesamte Bild abdecken, hat ihm leider noch niemand gesagt.