Ekel-Studie: Jeder Dritte wäscht sich auf öffentlichen Toiletten die Hände mit silikonhaltiger Seife

Wer kennt das nicht: Wenn man nach dem Toilettengang direkt auf den Ausgang zusteuert, sieht man immer wieder Menschen, die sich die Hände mit Seife waschen, die Weichmacher, Parabene und andere Giftstoffe enthalten. Schlimme Folgen sind auch trockene und rissige Haut. Doch manche Menschen schaden sich und der Umwelt, trotz gut gemeinter Warnungen.

Ein schmutziges Klo enthält keine Parabene.
Ein schmutziges Klo enthält keine Parabene.

Der Hygiene-Bauftragte der Krankenkassen, Peter Nautus, erklärt was man tun kann: "Wenn Sie auf Toilette waren und einen großen Stuhlgang hatten, wischen Sie ihre eventuell verkeimten Hände am Pullover ab oder reiben Sie sie kräftig an der Türklinge. Aber auf keinen Fall sollten Sie dem Mainstream folgen und wie Lemminge ihre sanften Hände mit der Billigseife zerstören. Das führt auch mal zu Folgekrankheiten wie z.B. der sogenanten ´Spül-Hände´. Von sowas kann Ihnen jede Hausfrau ein Lied singen." Also verzichten Sie weitesgehend in öffentlichen Einrichtungen auf den Waschgang. Auch in Restaurants kann das Edelmetall des Besteckes Keime abtöten, das sollte ausreichen. Nautus weiter: "Sollte Ihnen ein ´Hände-Wascher´ die Hand schütteln wollen, sagen ihm ruhig in höflichem Ton, dass Sie derzeit erkältet sind und ihm die Hand nicht erwidern können. Und sollten Sie tatsächlich erkältet sein, waschen Sie sich ja bloß immer brav die Hände.