Stiftung Warentest findet Fußnägel und Schorf in Bio-Wein

Die Stiftung Warentest hat in hochpreisigen Bioweinen Verunreinigungen gefunden, die auf Füße zurückzuführen sind. Die Prüfung wurde von sachkundigen Someliers durchgeführt. Ursache ist anscheinend die naturnahe Verarbeitung durch barfüßiges Stampfen der Trauben in einem Bottich. Korrodierende Metallpressen sind aus hygienischen Gründen verboten.

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Specher des Deutschen Weinverbandes, Kornelius Krause, sieht hier kein Problem: "Fußnägel sind ein Qualitäts-Merkmal. Es garantiert die maschinenlose Herstellung eine lebendigen Produktes. Wein ist ein aufwändiges Lebensmittel und etwas Schorf unterstreicht die biologische Erzeugung dieses internationalen Gutes." Ernährungsbewusste Endverbraucher sind verunsichert, ob der Verzehr deswegen gefährlich sei. Kornelius Krause dazu: "Durch den Alkohol werden eventuelle Bakterien ja abgetötet, das ist nur wirklich kein Argument. Erfahren Sie stattdessen durch die Zehennägel eine kostenlose Zahnreinigung. Genießen Sie den Knabberspass, lassen Sie es mal richtig Krachen." Die Branche denkt über ein neues Prädikat-Logo nach, dass gleich neben dem BIO-Logo aufgebracht werden soll. Es soll einen Fußabdruck mit grünem Rand darstellen.