Blauer Schein: Ehefrauen von erkälteten Männern dürfen vorrübergehend zu Hause bleiben

Bonn - Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) haben errechnet, dass die Sterblichkeit von kränkelnden Männern sinkt, wenn die eigene Frau zu Hause ist. Somit wird berufstätigen Frauen ab 2017 der "Blaue Schein" ausgestellt, der bislang nur bei Erkrankung des Kindes ausgehändigt wurde. Bis zu 10 Tage wird die Partnerin von der Arbeit freigestellt um den zu eigenen Mann zu betreuen und zu pflegen zu können.

Jährlich sterben etwa 2000 unbetreute Ehemännern vorzeit einen qualvollen Tod
Jährlich sterben etwa 2000 unbetreute Ehemännern vorzeit einen qualvollen Tod

Laut der Studie waren die häufigsten Todesursachen unter andrem Influenza, Akute Lichtdermatose, Balanitis, myalgische Enzephalomyelitis und Karies.

Leiter der Studie, Frank Wiedenbaum, hat für den GKV-Spitzenverband die Daten aufbereitet und ist schockiert: "Es ist offensichtlich längst überfällig, das Frauen sich den Schutzbedürftigen besser annehmen können. Hier hat man eindeutig geschlafen und sich nur auf die Betreuung von Kinder gestützt. Der Bedarf ist groß, denn alle 4 Stunden stirbt irgendwo ein hilfloser, zitternder Mann unter Qualen. Daher fordere ich den Blauen Schein für Ehefrauen bereits ab März 2016."

 

Halb erfroren weil die Ehefrau arbeitet: "Wo sind nur meine langen Unterhosen?"
Halb erfroren weil die Ehefrau arbeitet: "Wo sind nur meine langen Unterhosen?"

Die Industrie wehrt sich und möchte den Arbeitskraftverlust weiter hinausschieben. Der Bundesverband Deutscher Kosmetiker-/innen (BDK) sagt, es gäbe keine freien Kontigente mehr. BDK-Vorstandsvorsitzende, Monika Nietzschke, ist empört: "Die sollen sich mal nicht so anstellen, die werden sich ja wohl noch eine Suppe selber kochen können. Wie die Kinder, wenn ich nur so zimperlich wäre, du lieber Gott, dann wär was los. Da sieht man dass in der Politik nur Männer sitzen. Wenn eine Frau mit 2 Kindern jetzt auch noch wegen ihrem Mann zu Hause bleiben muss, sind das schon 30 Krankheitstage allein für die Aufwendung in der Familie. Und wenn sie dann selbst mal krank wird, bleibt wegen ihr bestimmt KEINER extra zu Hause, so sind sie".

In Zukunft unverzichtbar: Der blaue Schein
In Zukunft unverzichtbar: Der blaue Schein

Ihr Gegenvorschlag lautet, dass die Ehefrauen ihre Männer mit auf Arbeit nehmen dürfen. Betriebe können eine Männer-Ecke einrichten, mit Spielzeug und Konsolen, dann wäre eine Betreuung neben der Arbeit möglich. Irgendeine Lösung muss jedoch gefunden werden, denn dass die Todeszahlen bei Männern seit dem Einstieg der Frauen in das allgemeinde Berufsleben Mitte der 50er Jahre explodiert ist, lässt sich nicht mehr leugnen.

 

Ein medizinisches Wunder hingegen ist Helmuth Schmidt. Der verstorbene Wittwer hat 1815 Tage allein überlebt. "Eindeutig ein Hinweis, dass er eine Geliebte gehabt haben muss", so Wiedenbaum.