Wachsfigur von Merkel gestohlen: Bundeskanzlerin zeigt sich unbeeindruckt

Es war ein hartes Jahr für Merkel. Ärger mit der EU, der Koalition, der Oposition und inzwischen auch innerhalb der eigenen Reihen. Obendrein wurde gestern ihre Wachsfigur aus den Räumen "Madame Tussauds" gestohlen. Was für viele der Gipfel an Verunglimpfung an der Kanzlerin ist, nimmt sie heute jedoch auffalend gelassen entgegen. Besonnen und geduldig stellt sie sich den Reportern und zeigt Stärke, indem Sie sich nicht aus dem Konzept bringen lässt. So schweigt sie bis zum Ende der Fragerunde und gibt den Medien damit klar zu verstehen, dass sie nach wie vor alle Probleme im Griff hat.

Wie ein Fels in der Brandung: Auch am Abend stellt sich Kanzlerin Merkel neugierigen Menschen
Wie ein Fels in der Brandung: Auch am Abend stellt sich Kanzlerin Merkel neugierigen Menschen

Jochen Kaast, Journalist der Tagesschau ist erstaunt: "Als ich internen Papieren entnahm, dass Frau Merkel sich in der Krise still und heimlich auf ihr Anwesen in Paraquay absetzen möchte, war ich entsetzt. Doch jetzt sah ich eine erstarkte Kämpferin, die zuversichtlich in die Zukunft blickt und nicht viel um den heißen Brei reden möchte."

 

Stefen Seibert, Regierungssprecher äußert: "Ihre Botschaft war auf den Punkt gebracht: Taten statt Worte! Und ich werde ihr in diesen schweren Zeiten folgen... ähm, also politisch."