Aus Angst vor ESC-Flut: Schweden schließt Grenzen

Stockholm - Die schwedische Regierung hat mit Sicht auf die Flut fremdländischer Menschen reagiert, die vorrausichtlich Anfang Mai die Ländergrenze überqueren wird. "Die Kapazitäten sind voll", so Ingboer Vallstat, Innenminister (und stellvertretender ESC-Organisator).

 

Es kündigten sich viele Menschen aus sicheren Herunftsländern, wie dem Balkan und sogar Deutschland an, daher habe man versucht die schwedischen Behörden zu schonen, indem man diese Leute gar nicht erst reinlässt.

 

Feiert schon seinen nächsten Sieg: ESC Titelverteidiger Zelmerlov
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Besonders schlimm findet Vallstat die dreiste Abschiebung eines Straßenkünstlers aus Deutschland der sagt, er gehöre keiner Regierung an. "Mit syrischem Pass hätten wir ihn genommen, aber ohne Zugehörigkeit zu irgendeinem Staat, mussten wir jetzt einfach die Grenzen dicht machen."


Deutschland versucht derzeit die angedrohte Abschiebung des regierungskritischen Musikers zurückzunehmen. Die Schweden sind mit der aktuellen Grenzsschließung allerdings zufrieden und möchten sich jetzt erstmal auf eine lokale Veranstaltung im Frühling vorbereiten, bei der nur ein Sänger auftreten wird.



Quelle aus Wikimedia Commons: "Smalltown Boy - Eigenes Werk"