Grund für Grippewelle gefunden: Antibiotika-Verbot bei Geflügel

Wer in den kommenden Wochen wie ein Großteil der Bevölkerung an einer Grippe oder Erkältung erkrankt, hat derzeit kaum Chancen auf Heilung dank bewährten Hausmittelchen wie beispielsweise die beliebte Hühnersuppe. Grund dafür ist die Forderung der EU, künftig die Antibiotika-Mengen in Zuchtbetrieben für Geflügel zu reduzieren. Dies fördert jedoch das rapide Ansteigen der Erkrankungen an grippalen Infekten - besonders jetzt, wo Erkältungen Hochkonjunktur feiern.

 

Nutzlose Fleischbrühe
Nutzlose Fleischbrühe

"Dieser Beschluss trifft uns sehr", erklärt Gustav Hammerfest, Landwirt aus Bornich. "Nicht nur, dass wir jetzt die Tiere länger gesund pflegen müssen, auch wir werden nicht mehr so schnell gesund, wenn wir im Grippefall Hühnersuppe essen." Tatsächlich erzielen derzeit deutschlandweit die Geflügelsuppen wenige Resultate in Sachen Heilung und Genesung.  "Früher konnten die Leute sich bei Grippe schnell mal ne Suppe kochen und nahmen so eine Monatsdosis Antibiotika mit auf. Seit es den Biotrend gibt dauern Erkrankungen Wochen länger als vorher."

 

Auch das Geflügel hat Nachteile vom Ökotrend und den Entscheidungen der EU. Zum Leid der Tiere, müssen diese nun selbst mit Infektionen fertig werden, was im zugigen Stall häufig vorkommen kann. Auch Taschentücher und Nasentropfen sind für Puten, Hühner und Gänse fortan verboten.

Warum die EU-Kommission diese Entscheidung im Eilverfahren gefällt hat, ist unklar. Anscheinend haben sie von Pharmalobbyisten einen TTIP, äh Tip bekommen.