EU verbietet Töten von Spinnen: Viele Arten vom Aussterben bedroht

Luxemburg - "Von nun an dürfen Spinnen nicht mehr gewaltsam entfernt, geschweige denn getötet werden," beschloss nun der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Das Einschlagen oder das in ein Glas sperren wird fortan mit einer  empfindlichen Geldstrafe bis hin zu 6 Monaten Gefängnis geahndet.

"Gerade vom Weberknecht gibt es nur noch circa 200 Exemplare je Quadratmeter", so ein Sprecher der Tierschutzorganisation PeTA. Dennoch sei es nicht ausgeschlossen, dass ein solches Insekt zu Hause auftauchen könne. "Es ist nun erlaubt das Tier herauszubitten, mehr aber nicht." Sollte ein Haus- oder Wohungseigentümer Probleme mit dem Aufenthalt des Tieres haben, sei man angewiesen die Türe abschließen und dem Achtbeiner seinen Lebensraum zu überlassen. "Immerhin kann man ja auch in eine andere Wohnung ziehen und die Spinne ganz in Ruhe lassen."

In Spanien gibt es das Gesetz schon seit 2005 was glücklicherweise dazu geführt hat, dass so die Population der Spinnen regelrecht explodiert ist.

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