Google streicht "Duden" aus der Suchliste

Welch ein Paukenschlag für viele Erwachsene, die mit dem Duden groß geworden sind. Seit 1880 ist der DUDEN fester Bestandteil der deutschen Sprachkultur, jedoch will Google nichts von nostalgischer Sentimentalität wissen. Der Begriff würde schlichtweg von den jungen Nutzern der Zukunft zu wenig gebraucht.

 

"Um ein bisschen Server-Platz zu sparen, können wir diese unnütze Seite eigentlich löschen. Wir haben ohnehin einen eigenen Sprach-Service."

 

Im Jahr 2004 war der DUDEN mit der ungewöhnlichen Aktion aufgefallen, das Wort googeln (sprich: [ˈɡuːɡl̩n] „guhg(e)ln“) in sein Werk aufzunehmen. Das hat dem Suchdienst-Konzern auf den Magen geschlagen.

 

"Wie unhipp. Das war schon eine ganz schöne Beleidigung. Sie sind ein junger Reporter, stellen Sie sich vor man würde von Ihnen ein Foto in einer Senioren-Zeitung veröffentlichen.", so der  Deutschlandsprecher von Google.

 

Der in die Jahre gekommene DUDEN will das nicht auf sich sitzen lassen und lässt die Bedeutung von "googeln" abändern in "ein ganz gemeiner Strolch und Pflaumenaugust sein".