ESC: Griechenland will nicht gewinnen weil die Austragungskosten zu hoch wären

Thanasis Poulikakos weiß nicht mal wie man Mikrofon schreibt.
Thanasis Poulikakos weiß nicht mal wie man Mikrofon schreibt.

Wien/Athen - Sie schicken ihren schlechtesten Sänger ins Rennen um auf keinen Fall den European Song Contest zu gewinnen. Das ist die größte Angst des hochverschuldeten Europa-Staates.

 

"Wir fanden ihn auf einer Müllkippe als wir gerade brauchbares Büromaterial für die Staatskanzelei gesucht haben. Er durchsuchte sie nach Bastel-Material für sein Ratten-Beschleunigungs-Katapult, oder so. Jedenfalls sang er dabei, so dass man es kaum aushalten konnte. Da dachten wir uns er ist der Richtige für den Job. Mit ihm gewinnen wir auf keinen Fall."

 

In der Regel kostet so eine Veranstaltung über 17 Millionen Euro. Man munkelt auch, dass man versucht Russland gewinnen zu lassen, um deren Kasse zu schwächen, damit weniger für Millitärausgaben übrig bleibt. Hin oder her, der ESC ist ein Politikum geworden. Welches Land ihn austrägt, muss danach den Gürtel enger schnallen. Keiner will ihn mehr gewinnen, daher sehen viele Staaten den Begriff "ESC" inzwischen eher als "Escape".