Zur Erkennung und Kategorisierung: Gequälte Tiere bekommen Brandzeichen

"Es ist unfassbar wieviele Leid Tiere in unserer Konsum-Gesellschaft erfahren müssen", sagt Jochen Rörsch der Vereins-Vorsitzende der Tierschutzorganisation.

 

Dieser hat einstimmig in einer groß angelegten Versammlung den Vorstoß durchsetzen können, dass Tiere, die immense Qualen erleiden müssen, wie z.B. Mastkälber, Hühner aus Käfighaltung und Kaninchen in Laboren, jetzt endlich eine Kennzeichnung erhalten. "Damit wollen wir den Verantortlichen vor Augen führen, welche dieser Lebewesen einen schlimmen Leidensweg haben. Auch wenn Tiere in den Supermärkten im Regal enden, können Endverbraucher die Markierung im Fleisch noch erkennen. Dafür müssen wir das heiße Brand-Eisen für die Kennzeichnung allerdings besonders tief in das Fleischgewebe des Tieres drücken."

Der Tierschutzverband möchte den Tieren bei diesem Verfahren auch kein Narkosemittel gegeben, damit sie unter den möglichen Nebenwirkungen des Narkosemittels nicht noch weiter leiden müssen. "Wir sind auf einem guten Weg und hoffen, dass in Zukunft alles besser wird. Dann wollen wir andersherum verfahren und allen glücklichen Tieren eine zweite große Markierung einstanzen, um den Menschen zeigen zu können, welche Tiere inzwischen völlig ohne Leid leben dürfen."