Streit um gerechte Maut entschieden: Alle Bürger müssen LKW fahren

Eine junge Mutter fährt ihr Kind in den Kindergarten (ist aber spät dran weil das Hydraulik-Kabel kaputt war)
Eine junge Mutter fährt ihr Kind in den Kindergarten (ist aber spät dran weil das Hydraulik-Kabel kaputt war)

Berlin (UP) - Was war das für ein Hickhack mit der PKW-Maut. In endlosen Versionen wurde sie von Verkehrsminister Dobrindt rauf und runtergebetet, fand jedoch nie den Anklang den er sich erhofft hatte.

 

Nun gibt es endlich eine einfache Lösung: Alle Bürger müssen auf LKW umsatteln. Wie bei der Abwrackprämie von 2009, werden alle bestehenden PKW-Fahrzeuge abgegeben und auf den Kaufpreis einen nagelneuen LKW angerechnet.

 

Die bestehende LKW-Maut bringt keinerlei Komplikationen mit sich, ausser ein paar kleinen Veränderungen. Zum Einen muss nun jeder den LKW-Führerschein machen, vom 18-jährigen Anfänger bis zum 100-jährigen Langzeitfahrer. Das bringt vermutlich ersteinmal zu leeren Straßen, bis die ersten Fahrschüler erfolgreich abgeschlossen haben.


Der anschließende Alltag auf den Straßen, ob Berufsverkehr oder Urlaubsfahrt wird dann ein Kinderspiel. "Vorbei sind die Zeiten wo jemand mit 200 Sachen an einem vorbeizieht, der Raser von gestern wird zum sogenannten Elefantenrennen gezwungen".

 

Ein positiver konjuntureller Aufschwung geht mit der Idee einher, da auch Garagen ausgebaut werden müssen, sowie Waschanlagen, Werkstätten und Parkplätze. Dies hatte auch die Regierung schlussendlich überzeugt.