Brauer sucht Frau

Heute, am 23. April ist Tag des Bieres. Ein Tag an dem traditionell endlose Liter Bier getrunken werden. Für die zerüttete Familie M. aus Norderstedt ist dies allerdings ein tägliches Muss.

 

Willbert M. hat neben seinem Haus eine kleine Privatbrauerei eingerichtet und betreibt diese seit er 30 geworden ist. Jedoch nur für den Eigenbedarf, denn ohne offizielle Schanklizenz darf er das Bier nicht verkaufen oder gar verschenken.

 

So muss die Familie seit Jahren das Beste daraus machen: Zum Früstück gibts ein selbstgebackenes Bierbrot, auf dem Tisch steht Bierwurst und die Kinder bekommen statt Milch ein Alkoholfreies. Im Bad geht es dann weiter, statt Shampoo werden die Haare mit Bier gewaschen, " dadurch erhalten die Haare einen tollen Glanz" freut sich der Privatbrauer.

Amaturen im Badezimmer der Familie M.
Amaturen im Badezimmer der Familie M.

Aber lange währt die Freude nicht, mit traurigen Augen sinniert Wilbert M. nach einer kurzen Pause: "Ich weiß, dass mein Hobby die ganze Familie zunehmens belastet hat. Dass meine Frau mit den Kindern auf und davon ist, ist meine Schuld. Ich hätte ihr besser zuhören sollen, aber sie hat Mittags nach dem zehnten Bier schon so undeutlich gesprochen. Ich hätte es sehen müssen. Jetzt bin ich alleine."

 

Wenn sich eine Dame auf diesen Artikel hin bei ihm melden möchte, sollte Sie folgendes mitbringen: "Aussehen ist egal, das haben wir nach ein paar Bier schon. Sie sollte nicht älter als mein uriger Sudkessel sein (siehe Bild) und sie sollte unbedingt eine Schanklizenz besitzen, die bräuchte ich nämlich ganz dringend".

 

- Prost. (Anm. d. Red.)