Selbstmörder vor Langeweile gestorben weil Zug Verspätung hatte

Hamburg. Im Leben eines suizidsuchenden Menschen ist es oft nicht leicht. Erst recht ärgerlich ist es, wenn man glaub eine sichere Methode gefunden zu haben dem Leben ein Ende zu setzen und dann wieder alles schief zu laufen droht.

 

Die Entscheidung ist nicht leicht. Soll es der Klassiker "Badewanne & Föhn" werden, blicken die Überlebenden nicht schlecht, wenn jeder Föhn inzwischen mit einer automatischen Abschaltvorrichtung versehen ist.

 

Das Schlucken von mehreren überdosierten Medikamenten ist auch nicht das Mittel der Wahl, da unser Körper durch Antibiotika-Hühnchen und dergleichen abgestumpft ist. Und der Sprung aus dem Fenster ist bei der weit verbreiteten Höhenangst auch kein Zuckerschlecken.

 

So sollte man sich doch wenigstens auf die Züge verlassen können. Doch weit gefehlt, wer die Stiftung Warentest gelesen hat, sollte wissen, dass seit Jahren die Verspätungen im Raum Hamburg Rekordverdächtig sind.

 

So wollen lebensmüde Mitmenschen sich inzwischen von der Schweizer Zugfahrgesellschaft oder von der Österreichischen ÖBB überrollen lassen, denn diese beiden gelten Europaweit als die Pünktlichsten. Für den Weg dahin sollte man aber unbedingt die deutsche Bahn nehmen, damit man nochmal laaange und ausgiebig über sein Vorhaben nachdenken kann.