Neuer Markt: Küken statt schreddern zu Leder verarbeiten

Schon bald feinstes Kükenleder
Schon bald feinstes Kükenleder

Stuttgart. Die Modeindustrie ist glücklich. Billigmarken, die standartisiert im fernen Osten produzieren sehen ein lukratives Geschäftsmodell in der Weiterverarbeitung von Küken.

 

Das Schreddern der männlichen Küken soll über die nächsten Jahre heruntergefahren werden und letztendlich 2017 ganz aufhören, so will es Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt.


Hübsch anzusehen und besonders flauschig.
Hübsch anzusehen und besonders flauschig.

Erste Ideen, das Geschlecht schon vor dem Schlüpfen festzustellen und so männliche Küken gar nicht erst weiter auszubrüten sind Ökonomen gar nicht recht, "das wäre ja totes Kapital", so ein Sprecher der Mode-Industrie und gelernter Betriebswirt. Weiter sagt er dazu aus "Wir können könnten aus diesem kostenlosen Material einen gigantischen Markt machen."

 

Erst werden die männlichen Küken per Containerschiff nach Asien transportiert. Die Fütterung während der Fahrt fällt aus margentechnischen Gründen aus. Die Küken werden anschließend wegen Ihrer winzigen Körperteile von Kinderhänden vearbeitet und gegerbt. Wer besonders fleißig arbeitet, darf ein Küken behalten.

 

"Kükenleder ist ein Naturprodukt, das fürfte sich gut verkaufen lassen, ausserdem ist es nicht so schade, wenn eine unserer Produktionshallen in sich zusammenfällt. Die Küken sind klein genug um danach gut erhalten wieder aufgesammelt werden zu können zwischen all den Arbeiter-Leichen."